Rödinghausen

Rödinghausen ist eine Große Kreisstadt im Süden des Kreises Herford in Nordrhein-Westfalen. Die Stadt liegt an der Autobahn 2 zwischen Bielefeld und Osnabrück. Rödinghausen ist über die Bundesstraße 235 an das Straßennetz angebunden. Die Stadt hat 17.000 Einwohner (Stand: 2016) und ist damit die viertgrößte Stadt im Kreis Herford.

Sehenswürdigkeiten von Rödinghausen

Rödinghausen ist bekannt für seine schöne Natur und seine vielen kleinen Seen und Bäche. Die Umgebung der Stadt bietet zahlreiche Möglichkeiten für Ausflüge und Erholung. Zu den beliebtesten Ausflugszielen in der Region gehören der Teutoburger Wald, das Sauerland und das Münsterland. In der Stadt selbst gibt es einige interessante Sehenswürdigkeiten, die einen Besuch wert sind. Dazu gehören zum Beispiel das Schloss Rödinghausen, das Museum am Schloss, das Kloster Rosedorf und der Aussichtsturm auf dem Königsberg.

Rödinghausen ist auch ein guter Ausgangspunkt für Wanderungen und Radtouren in die nähere Umgebung. Es gibt zahlreiche gut ausgebaute Rad- und Wanderwege, die zu den schönsten Plätzen in der Region führen. Insgesamt ist Rödinghausen eine sehr attraktive Stadt mit viel Grün und einer reizvollen Landschaft. Sie bietet sowohl Einwohnern als auch Besuchern eine Vielzahl von Möglichkeiten für Erholung und Freizeitgestaltung.

Rödinghausen im Mittelalter

Die Stadt Rödinghausen entwickelte sich im Laufe des Mittelalters zu einer bedeutenden Handels- und Handwerksstadt. Rödinghausen lag an einer wichtigen Handelsroute zwischen Köln und Dortmund und war somit ein wichtiger Umschlagplatz für Waren aller Art. Im 14. Jahrhundert wurde Rödinghausen zur Kreisstadt des Herrenkreises Lippe erhoben und blieb dies bis zum Ende des 18. Jahrhunderts. In der Zeit des Dreißigjährigen Krieges wurde die Stadt von den Schweden besetzt und 1637 von den Kaiserlichen belagert, was jedoch erfolglos blieb. Nach dem Westfälischen Frieden wurde Rödinghausen 1648 wieder an das Herzogtum Lippe angegliedert.